Mehr Wohngeld in 2016

Mehr Wohngeld in 2016

Die Zahl der Wohngeldempfänger in Deutschland wird in diesem Jahr auf über 800000 Haushalte ansteigen. Zu diesem Resultat kommt eine aktuelle Studie der deutschen Wirtschaft Köln . 2015 waren es noch nur 541.000 Haushalte. Dennoch ist die Höhe des Wohngeldes seit Januar erhöht worden.

Wer bekommt Wohngeld?

Seit mehr als 50 Jahren werden in Deutschland durch das Wohngeld einkommensschwache Bürger bei ihren Wohnkosten unterstützt. Dabei gibt es das Wohngeld sowohl als Mietzuschuss für Personen die Mieter einer Wohnung sind, wie auch für Eigentümer von selbst genutzten Wohnraum in Form eines Lastenzuschusses. Viele wissen nicht, dass auf das Wohngeld ein Rechtsanspruch besteht, der lediglich geltend gemacht werden muss.

Wie wird das Wohngeld berechnet?

In die Berechnung des Wohngeldes fließen mehrere Faktoren mit ein: die monatliche Miete (bzw. Belastung bei Eigentümern), die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder sowie das Einkommen.

Was ändert sich beim Wohngeld 2016?

Das Wohngeldleistungsniveau wird ab Januar 2016 im Schnitt um 39 Prozent angehoben. Die entsprechenden Wohngeldrechner und Wohngeldtabellen können Sie sich unter www.bmub.bund.de ansehen.
Die Miethöchstbeträge sind seit Januar 2016 regional gestaffelt angehoben worden. Dieser Betrag legt fest, bis zu welcher Höhe die Miete bzw. die Belastung durch das Wohngeld bezuschusst werden kann. Weil sich die Mieten in der Bundesrepublik in den letzten Jahren regional sehr ungleich entwickelt haben, wird mit dieser Anpassung jetzt auf die zunehmende Mietenspreizung in der Bundesrepublik reagiert.
Neu festgelegt worden sind außerdem die Mietenstufen, an denen sich die konkrete Höhe der Miethöchstbeträge orientiert. Alle Kreise und Gemeinden in der Bundesrepublik Deutschland werden, abhängig von dem örtlichen Mietniveau, einer der 6 Mietenstufen zugeordnet.
Wohngeldbescheide, die schon im Jahr 2015 erteilt worden sind aber in das Jahr 2016 hineinreichen, werden automatisch von der Wohngeldbehörde nach dem 01.01.2016 im Hinblick auf ein höheres Wohngeld überprüft. Hierfür muss kein neuer Antrag gestellt werden.

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