Kosten der Schuldnerberatung

Die Kosten für die Schuldnerberatung hängen davon ab, für welche Variante der Schuldner sich entscheidet. Denn in der Bundesrepublik können Schuldner zwischen 3 Arten von Schuldnerberatungen wählen: der öffentlichen, der gewerblichen und der anwaltlichen Schuldnerberatung.
Eine kostenfreie Hilfe finden Schuldner in aller Regel bei öffentlichen Schuldnerberatungen. Doch auch dort wird teilweise versucht, einen Teil der entstehenden Kosten auf den Schuldner umzulegen. Schuldner sollten deshalb auf jeden Fall vorab erfragen, welche Kosten auf sie zukommen werden.
Teilweise kann auch die Schuldnerberatung bei einem Anwalt gratis sein. Möglich ist das, wenn die Leistungen über einen sogenannten Beratungsschein abgerechnet werden können. Den Beratungsschein können Sie beim zuständigen Amtsgericht beantragen. Für die Schuldnerberatung müssen Sie dann lediglich eine Pauschale in Höhe von 10 EUR bezahlen. Wenn Sie keinen Beratungsschein erhalten, kann Ihnen der Anwalt genau aufzeigen, mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben. Hier gibt es feste Gebührensätze. Wird mit Ihren Gläubigern eine Zahlung in Raten ausgehandelt, werden die Kosten für den Anwalt meist in diese integriert, sodass Schuldner keine zusätzlichen Zahlungen vornehmen müssen.
Bei gewerblichen Schuldnerberatungen sieht das leider anders aus. Weil der Begriff Schuldnerberater rechtlich nicht geschützt ist, gibt es hier auch keine festen Gebührensätze. Deshalb weiß der Schuldner im Vorfeld nicht, mit welchen Kosten er rechnen muss. Schuldner sollten hier deswegen besonders vorsichtig sein.
Für welche Schuldnerberatung Sie sich entscheiden liegt ganz bei Ihnen. Sie sollten aber immer im Vorhinein klären, welche Kosten auf Sie zukommen. Nur so können Sie böse Überraschungen vermeiden.

Schuldnerberatung Hamburg – Ihre anwaltliche Schuldnerberatungsstelle in Hamburg

Wie teuer ist eine Schuldnerberatung?
Anrufen
Der Weg zu uns