Wie teuer ist eine Schuldnerberatung?

Kosten einer Schuldnerberatung

Schuldner können zwischen der öffentlichen, gewerblichen und anwaltlichen Schuldnerberatung wählen. Je nachdem für welche Form Sie sich entscheiden, variieren auch die entstehenden Kosten.
Unentgeltliche Unterstützung finden Schuldner i. d. R. bei den sog. öffentlichen Schuldnerberatungen. Jedoch ist es mittlerweile auch dort üblich, dass ein Teil der Kosten (bspw. für Fotokopien) auf den Schuldner umgelegt werden. Auch hier sollten Schuldner folglich auf jeden Fall im Vorhinein klären, welche Kosten entstehen können.
Zum Teil ist auch die Schuldnerberatung beim Anwalt gratis. Möglich ist dies, wenn die Leistungen über einen sogenannten Beratungsschein abgerechnet werden können. Den Beratungsschein können Sie beim zuständigen Amtsgericht beantragen. Dann zahlen Sie für die Schuldnerberatung nur eine Pauschale in Höhe von 10 €. Da es bei Rechtsanwälten feste Gebührensätze gibt, kann Ihnen der Anwalt – wenn Sie keinen Beratungsschein bekommen – genau aufzeigen, mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben. Wird mit Ihren Gläubigern eine Ratenzahlung ausgehandelt, werden die Kosten für den Rechtsanwalt meist in diese integriert, sodass Schuldner keine zusätzlichen Zahlungen vornehmen müssen.
Bei gewerblichen Schuldnerberatungen sieht das leider anders aus. Weil der Begriff Schuldnerberater rechtlich nicht geschützt ist, gibt es hier auch keine festen Gebührensätze. Somit weiß der Schuldner vorher nicht, mit welchen Kosten er rechnen muss. Schuldner sollten hier aus diesem Grund besonders vorsichtig sein.
Sie entscheiden, von welcher Schuldnerberatung Sie sich helfen lassen möchten. Klären Sie unbedingt immer vorab, welche Kosten auf Sie zukommen werden. Nur so können Sie böse Überraschungen vermeiden.

Wie teuer ist eine Schuldnerberatung?
Anrufen
Der Weg zu uns