Die Schuldnerberatung in Karlsruhe


Wer seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, sollte aktiv bleiben und auch aktiv Auswege aus der Situation suchen. Denn ein Abwarten bringt nur noch mehr Schwierigkeiten mit sich. Außerdem können so wertvolle Chancen verpasst werden, eine Privatinsolvenz oder Insolvenz u.U. noch abzuwenden.

Selbst wenn ein solches Verfahren später unvermeidbar wird, kann ein Anwalt dem Schuldner auf jeder Stufe des gesamten Verfahrensablaufes zur Seite stehen. Für eine professionelle Schuldnerberatung haben Schuldner in Karlsruhe unterschiedliche Anlaufstellen. Dabei hat die anwaltliche Schuldnerberatung in Karlsruhe vielfältige Vorteile. Ängste vor zusätzlichen Kosten gerade bei Privatpersonen sind zumeist unbegründet, weil der Staat bedürftigen Personen hilft und den überwiegenden Teil von anfallenden Kosten bei der anwaltlichen Beratung im Wege der Beratungshilfe trägt. Es fällt lediglich ein Eigenanteil von 15 EURO an.


Gute Beratung und ein schnelles Handeln sind wichtig


Durch unterschiedliche unerwartete Lebensereignisse kann man leicht in finanzielle Schwierigkeiten kommen. Privatleute werden arbeitslos oder erkranken dauerhaft schwer, sodass finanzielle Reserven schnell aufgebraucht werden können. Geschäftsinhaber haben mit unerwarteten wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen oder überwerfen sich mit dem Finanzamt. Es entstehen Verbindlichkeiten, die nicht mehr pünktlich bedient werden können. Als Schuldner wird man mit Mahnbescheiden, Vollstreckungstiteln und Vollstreckungsmaßnahmen konfrontiert. Auch kann es zu Kontopfändungen und Pfändungen von Arbeitseinkommen kommen. Gläubiger können die Abgabe eines Offenbarungseides beantragen. Das ist mit weiteren rechtlichen Folgen für den Gläubiger verbunden. Mit der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung erhalten Gläubiger einen vollständigen Einblick in die Vermögensverhältnisse des Schuldners und die eidesstattliche Versicherung wird in das Register des Amtsgerichtes eingetragen. Weil auch die Schufa wird hierüber informiert wird, muss der Schuldner mit Kündigungen von Krediten, Bankverbindungen und anderen Vertragsverhältnissen rechnen. Ratenzahlungskäufe werden in der Folge meist unmöglich. Denn als Schuldner ist man dazu verpflichtet, auf die abgegebene eidesstattliche Versicherung hinzuweisen. Auch kann man regelmäßig nur noch ein Giro-Konto auf Guthabenbasis eröffnen. Denn auch bei der Eröffnung eines neuen Kontos besteht die Verpflichtung, auf den Offenbarungseid hinzuweisen. Die Pfändungssituation verschärft sich zudem in der Regel, da die Gläubiger im Zuge eines Offenbarungseids vom Arbeitgeber des Privatschuldners erfahren und die Insolvenz lässt sich auf diese Weise oft nicht mehr verhindern. Der Schuldner muss zudem aufpassen, dass er nicht aus Unwissenheit Grenzen zur Strafbarkeit überschreitet. Dann wäre eine spätere mögliche Restschuldbefreiung gefährdet. Dabei gilt, je länger ungeordnete Pfändungsmaßnahmen andauern, umso größer wird die Gefahr solcher Komplikationen. Vor allem Firmeninhaber sollten sich frühzeitig beraten lassen. Denn die Nichteinleitung eines Insolvenzverfahrens in Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung ist bei juristischen Personen strafbar. Wer sich in der Schuldensituation keine Hilfe sucht und keine weiteren Schritte einleitet, kann sich nicht aus der Lage befreien. Für diese rückt eine Restschuldbefreiung in weite Ferne.


Vorteile der anwaltlichen Beratung


Eine Schuldnerberatung bieten unterschiedliche staatlichen Institutionen und privaten Anbietern an. Die anwaltliche Schuldnerberatung ist hierbei aus verschiedenen Gründen die bessere Alternative. In der Privatinsolvenz hat das insbesondere mit dem Aufbau des Verfahrens zu tun. Einem möglichen Antrag auf die Einleitung eines Privatinsolvenzverfahrens muss der Versuch einer außergerichtlichen Einigung voraus gehen. Diese versuchte Einigung muss erfolglos verlaufen sein. Nach § 305 Insolvenzordnung (InsO) muss bei dem Antrag auf Durchführung des Insolvenzverfahrens eine geeignete Person oder Stelle diesen erfolglosen Einigungsversuch bescheinigen. Rechtsanwälte sind geeignete Personen im Sinne von Paragraf 305 Insolvenzordnung. Dadurch kann die Beratung, die Vorbereitung des Verfahrens und das Verfahren selbst aus einer Hand erfolgen. Wird von Beginn an ein Anwalt eingeschaltet, so sind weitere Zwischenberater nicht nötig. Es können hier Kosten gespart werden. Für den Schuldner lässt sich dann während der Durchführung der Verbraucherinsolvenz eine Rate vereinbaren, die auch die Kosten für den Anwalt schon beinhaltet. Für den Fall, dass Sie sich als Schuldner also einen Ansprechpartner wünschen, der Sie in der gesamten Entschuldungsangelegenheit begleitet, sollte ein Rechtsanwalt ihre erste Wahl sein. Beachten Sie bitte insgesamt, dass seriöse Schuldnerberater regelmäßig unentgeltlich beraten. Das ist bei gewerblichen Schuldnerberatungsstellen nicht immer der Fall. Bei den kostenfreien öffentlichen Schuldnerberatungsstellen müssen Sie meistens mit lange Wartezeiten rechnen. Hier bietet die anwaltliche Schuldnerberatung in Karlsruhe schnellen und durch die Beratungshilfe kostenlosen Service.


Die verschiedenen Möglichkeiten der Entschuldung


Das Gesetz sieht verschiedene Entschuldungsmöglichkeiten vor. Diese sind teilweise abhängig von der Stellung des Schuldners. Private Schuldner können ein Privatinsolvenzverfahren durchführen. Für Unternehmer-Schuldner ist das Regelinsolvenzverfahren vorgesehen. Bei beiden Verfahren werden verschiedene Verfahrensabschnitte durchlaufen. Der Schuldner strebt dabei nach einer gewissen Verfahrenszeit von drei bis sechs Jahren eine Restschuldbefreiung an.


Gerichtskosten werden zumeist gestundet, sodass sich jeder die Durchführung eines Insolvenzverfahrens leisten kann. Evtl. lässt sich ein Insolvenzverfahren vermeiden. Für den Schuldner kann ein Insolvenzverfahren mit vielen persönlichen, familiären und wirtschaftlichen Nachteilen verbunden sein. Vor allem wenn der Kreis der Gläubiger klein ist – manchmal ist etwa das Finanzamt im Wesentlichen der einzige Gläubiger – dann bieten sich Verhandlungen mit diesen Gläubigern an.

Man kann sich auch durch eine Einmalzahlung oder Ratenzahlungsvereinbarung entschulden. Gerade bei den letzten beiden Möglichkeiten der Entschuldung als außergerichtliche Verfahren kommt es dann auf das entsprechende Verhandlungsgeschick des Schuldnerberaters an. Denn für diese muss eine Einigung mit den Gläubigern erzielt werden. Einmalzahlung oder Ratenzahlungen sind im Endeffekt nichts anderes als außergerichtliche Vergleiche. Wer könnte einen solchen Vergleich also besser aushandeln als Rechtsanwälte, die tagtäglich mit Vergleichsverhandlungen im Gericht und außergerichtlich befasst sind.


Wie Sie die anwaltliche Schuldnerberatung in Karlsruhe erreichen


Unterschiedliche Wege führen zur Schuldnerberatung in Karlsruhe. Das Kontaktformular finden Sie auf der Internetseite. Natürlich sind die Anwälte auch telefonisch für Sie erreichbar.

Schuldnerberatung Karlsruhe