Deutschlands Schuldenuhr langsam wie nie

68 EUR Schulden pro Sekunde

Laut Schuldenuhr ist der Schuldenzuwachs in Deutschland zum ersten Mal lediglich zweistellig. 68 Euro pro Sekunde ist das angestrebte Ziel für 2017. In 2016 lag dieser Wert noch bei 129 Euro. Trotzdem ist der Gesamtschuldenstand Deutschlands mit mehr als 2.000 Mrd. Euro noch immer viel zu hoch.
Insgesamt hat sich die finanzielle Lage der Länderhaushalte im Vergleich zu 2016 verbessert. Länderübergreifend ist für das Jahr 2017 eine Nettokreditaufnahme von 2,2 Milliarden Euro geplant. Im Vergleich: 2016 waren es ca. 4 Milliarden Euro. Die meisten planmäßigen Schulden macht dabei das Land Nordrhein-Westfalen. Doch auch Bremen, das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen stecken weiter in der Schuldenfalle. Baden-Württemberg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen sehen für 2017 keine Neuaufnahme von Krediten vor. Hamburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bayern und Schleswig-Holstein planen sogar die Tilgung bestehender Kredite.
Bürger können anhand der Schuldenuhr erkennen, welche Nettokreditaufnahmen der Kernhaushalte von Bund, Ländern und Kommunen geplant sind. Auf der Schuldenuhr wird ebenfalls ein Gesamtschuldenstand ausgewiesen. Dieser umfasst auch die Schuldenentwicklung bei den sog. Kassenverstärkungskrediten wie auch die Schulden der öffentlichen Schattenhaushalte. Die Schuldenuhr wird angepasst, wenn das Statistische Bundesamt die neuen Zahlen zur Gesamtverschuldung veröffentlicht. Zu sehen ist die Schuldenuhr im Regierungsviertel in Berlin, Reinhardtstraße 52.

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