Banken lassen sich Anspruch auf Jedermann-Konto teuer bezahlen

Ihr Recht auf ein Girokonto müssen augenblicklich noch etliche Bankkunden teuer bezahlen. Denn für das sogenannte Basiskonto verlangen zahlreiche Bankinstitute hohe Gebühren.

Hohe Gebühren für Basiskonto

Seit dem 19. Juni hat in der BRD jeder Bürger ein Anrecht auf ein Girokonto. Hierfür nehmen jedoch leider viele Institute hohe Gebühren. Insgesamt liegt die Gebühr meistens sogar um zwei bis drei € über der entsprechenden Gebühr für vergleichbare Angebote für Standardkunden.

Untersuchung zeigt Gebühren auf

Die Gebühren von 105 Instituten hat nun die FMH Finanzberatung gegenübergestellt. Dabei wird deutlich, dass es einige Unterschiede gibt. Die Santander Consumer Bank verlangt zum Beispiel 9,50 Euro monatlich (Stand Ende Juni) und auch bei einigen Sparkassen und Genossenschaftsbanken liegen die Gebühren bei über 8 Euro monatlich. Zum Zeitpunkt der Untersuchung wurde das teuerste Basiskonto von der Gladbacher Bank angeboten. Hier müssen die Kunden je Monat 15 Euro Kontoführungspauschale bezahlen, jedoch soll zum 01. Juli der Preis auf 8,50 € gesenkt werden.

Verbraucherschützer beobachten Entwicklungen kritisch

Die Verbraucherschützer sind schon alarmiert und beobachten diese Entwicklungen. “Wir stellen seit einigen Monaten fest, dass Bankdienstleistungen für Kunden generell erheblich teurer werden”, sagte Carmen Friedrich von der Verbraucherzentrale Sachsen. Deshalb wurde bei 200 Kreditinstituten schon eine Sonderuntersuchung zu Entgelten bei Girokonten und Karten gestartet. Die Resultate sollen noch in diesem Jahr präsentiert werden.

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